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Von den Eigenheiten der Schulbuchverlage


Das Interview mit Christine Höfer führte Ulrike Bergsman.


(Leseprobe)


Christine Höfer erzählt, wie sie per Zufall Schulbuchautorin wurde und welche Regeln in Schulbuchverlagen gelten.


Welche Verlage kennen Sie aus Ihrer Tätigkeit als Autorin und wann hatten Sie Ihren ersten Kontakt mit einem?

Höfer: Ich kenne nur den Dorner-Verlag. Er wurde von Westermann gekauft. Vor etwas mehr als zehn Jahren habe ich zum ersten Mal Kontakt mit diesem gehabt. Meine Freundin Saskia Hula hat damals Kinderbücher geschrieben und ist von Dorner gefragt worden, ob sie auch Schulbücher schreiben würde, da sie hauptberuflich Lehrerin ist. Ursprünglich wurde sie gebeten, ein Schulbuch zu adaptieren, aber es hat sich herausgestellt, dass sie lieber etwas Eigenes machen wollte. Daraus ist dann Federleicht, ein Deutschlehrwerk für die Volksschule, geworden. Als es ihr zu viel geworden war, hat sie mich um Unterstützung gebeten. Für mich war das ein Sprung ins kalte Wasser, denn ich habe noch nie etwas mit Autorenschaft zu tun gehabt.

Sind Sie an den Verlag herangetreten oder umgekehrt?

Höfer: Der Verlag tritt immer an meine Co-Autorin Elisabeth Groihofer-Steidl und mich heran, wenn er ein neues Buch machen möchte. Wir kreieren Sprachbücher und Lesebücher für die Volksschule. Einzig das Federleicht in die fünfte Schulstufe war meine Idee. Ich habe mich damit an den Verlag gewandt.
2013 sind die Funkelsteine-Lesebücher für die zweite, dritte und vierte Volksschul-Klasse erschienen. Diese gibt es schon seit vielen Jahren, und sie gehören zu den Zugpferden des Dorner-Verlags. Aber Schulbücher müssen nach zehn Jahren überarbeitet werden, das ist im Gesetz so vorgesehen. Da die ursprüngliche Autorin der Funkelsteine es nicht mehr machen wollte, haben wir, meine Kollegin Elisabeth GroihoferSteidl und ich, die Bücher adaptiert.

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